ZBV - EFG-Rheinhausen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

ZBV

Auf den Spuren von Martin Luther: Am 23. September werden wieder Thesen ans Kirchenportal geheftet. Diesmal an die Friedenskirche in Oestrum.

500 Jahre Reformation: 1517 soll Martin Luther 95 Thesen an das Portal der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben, um die damalige Kirche zu verändern. Luthers Flugschriften verbreiteten sich damals in hoher Zahl und in Windeseile, sein Erfolg war enorm. Fast genau 500 Jahre später, am Samstag, 23. September, will eine Gruppe örtlicher Institutionen durch Bergheim marschieren, um nach zwei Stunden und 2,2 Kilometern Fußweg schließlich wieder mindestens
95 „Thesen für die Welt“, Ziele, Wünsche, Forderungen für eine bessere Welt an ein Kirchenportal der Friedenskirche in Oestrum zu heften.

Zu dem Demonstrationszug durch Bergheim laden die Organisatoren - die evangelische Kirchengemeinde Bergheim, das integrative Familienzentrum Brunnenstraße, das Alten- und Pflegeheim Bodelschwingh-Haus und die Europa-Schule Krupp-Gymnasium - alle Bürger, die Bevölkerung Rheinhausens, herzlich ein.

Die vier Bergheimer Institutionen bilden bereits seit drei Jahren eine feste Kooperation, arbeiten bei verschiedenen Projekten eng zusammen. Das Lutherjahr 2017, die 500 Wiederkehr des Reformationstages am 30. Oktober 2017, nehmen die fünf Veranstalter zum Anlass, aufzuzeigen, wie Bürger langfristig eine bessere Welt schaffen können.
Das wünschen die Bürger

Dafür sollen bis zu der Demonstration durch Bergheim nicht nur die Wünsche und Forderungen von Kindergartenkindern, Schülern, Senioren und Gemeindemitgliedern, sondern auch möglichst vieler Bürger gesammelt werden. Diese sollen die Teilnehmer des Demonstrationszugs auf Plakaten vor sich her tragen - gut sichtbar für die Bevölkerung.

Der Zug startet am Samstag, 23 September, um zwölf Uhr am Krupp-Gymnasium. Von da aus ziehen die Demonstranten zur Wiese vor dem Gemeindehaus mit dem Jugendzentrum „Tempel „ der evangelischen Kirchengemeinde Auf dem Wege an der Peschmann-straße. Danach steuert der Zug über die Jäger- und die Lange Straße die katholische Pfarrkirche Christus König an, auch katholische Christen wollen sich beteiligen. Über Grabenacker und Brunnenstraße geht es dann zum Seniorenheim Bodelschwinghaus an der Hohen Flur.
Über die Mevissenstraße geht es schließlich zur Lutherstraße. Denn die letzte Station wird die Wiese vor der Friedenskirche in Oestrum sein, ab 14 Uhr gibt es hier eine Abschlusskundgebung, Die Demonstranten wollen hier rund um die Kirchentür ihre aktuellen Thesenplakate anbringen. Danach beginnt rund um die Friedenskirche das Gemeindefest. An allen Stationen soll es kleine, 15-minütige Aktionen geben, die auf die wichtigsten Vorschläge und Ziele für eine bessere Welt aufmerksam machen sollen.

Den Sinn dieser Aktion erklärt die Bergheimer Pfarrerin Beate Rosenbaum-Kolrep: Das Thema Reformation lag in der Luft. Wir wollen die Reformation fortschreiben. Unsere Frage ist: Was soll sich zum Besseren ändern? Das sollen unsere Thesen sein. Wir müssen uns unserer Verantwortung für die Gesellschaft und die Welt stellen.

Nach zwei Ausstellungen unserer Kooperation sollte es diesmal eine andere Form sein, etwas Öffentlichkeitswirksames, so wie Luther seine Thesen öffentlich sichtbar und als Einladung zur Diskussion an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll.“ Auch Landes- und Kommunalpolitiker werden eingeladen, so die Pfarrerin: „Sie sollen aber nicht reden, sondern die Wünsche der Bürger aufnehmen“. Einen Tag später ist Wahl ...

WAZ
Martin Krampitz
12.07.2017

Auch wir von der EFG DU-Rheinhausen nehmen teil und laden herzlich ein.
 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü