Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt.
(Römer 4, 18)

Wie kann ich in einer hoffnungslosen, ausweglosen Situation doch noch Hoffnung haben? Wenn mir der Boden unter den Füßen weg bricht und niemand da ist, der die Not lindern kann? Wenn der Schmerz, die Wut, die Trauer, die Angst und die Verzweiflung mir die Luft zum Atmen raubt?

Abraham hat auf Hoffnung hin geglaubt. Der Glaube an seinen Gott nährte die Zuversicht, dass Hoffnung möglich ist.

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
(Römer 15, 13)

Mein Glaube an den Gott der Hoffnung lässt in mir die Hoffnung auf Hoffnung wachsen. Egal wie schlecht es mir in den letzten 15 Jahren ging, ein letzter Rest Glaube, und damit ein letzter Rest Hoffnung, war immer da, wenn auch versteckt und sehr klein. Das, und die liebende Kraft Gottes haben mich buchstäblich am Leben gehalten. Hoffnung gibt es, solange ich glauben kann, weil mein Gott der Gott der Hoffnung ist.

Und in Jesus Christus zeigt uns Gott die Mensch gewordene Hoffnung auf ein besseres, Sinn erfülltes Leben hier auf Erden und später in der Ewigkeit. “Die Hoffnung stirbt zuletzt”, sagt der Volksmund. Die Hoffnung aus dem Glauben an Gott stirbt niemals.